Bringt es mich voran und macht es mich langfristig glücklich?
Das hatte ich in der Abiturzeit erstmalig selber angewendet. Anfangs gewöhnte ich mir an, mir immer wieder diese Frage zu stellen. Dann stellte sie sich mir immer öfter von selbst. So dass ich, bei allem was ich tat, kurz darüber nachdenken konnte.
Es fiel mir gar nicht so leicht die ersten Male wirklich meinen Antworten zu vertrauen, konsequent zu sein und dementsprechend zu handeln. Aber je öfter ich bei bestimmten Dingen meine eigenen Antwort, dass etwas mir nicht wirklich dient, hörte, wuchs die innere Motivation auf langfristig unnützes Verhalten zu verzichten.
Dann begann ich langsam zu einigen Dingen Nein zu sagen. Ganz natürlich also. Ich hörte auf, bestimmte Dinge, die eh keinen voranbringen, zu unterlassen. Tratschen oder TV schauen z.B.
Ich kam immer schneller in diese innere Ruhe, aus der Kraft hervorging, um meinen Erkenntnissen auch Taten folgen zu lassen. Es wurde immer leichter und einfacher Nein zu sagen.
So baute ich dann auch genügend innere Stärke auf, um den Mut aufzubringen Ja zu sagen. Ja zu Dingen, die ich sonst nie in betracht gezogen hätte oder bei denen einfach ausreichend Energie fehlte, um sie anzugehen.
